LSD/deutsch

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[edit] Lysergsäurediethylamid

http://www.erowid.org/chemicals/lsd/images/archive/lsd_3d_mid.jpg



Trivialname: d-Lysergsäurediethylamid

Chemischer Name: 9,10-Didehydro-N,N-diethyl-6-methylergoline-8ß-carboxamide

Summenformel: C20H25N3O

Molekulargewicht: 323,44

Schmelzpunkt: 198-200°C (d-Tartrat)


[edit] Synonyme:

Acid, Trip, Pappe, Ticket, Micro, Blots, Alice.


[edit] Herkunft

Wurde 1938 zum ersten Mal durch Albert Hofmann aus in Mutterkorn enthaltenen Stoffen (Ergotamin -> Lysergsäure) hergestellt. Die psychoaktive Wirkung entdeckte er zufällig 1943. Mutterkorn ist ein Pilz, der sich an Getreideähren (vorwiegend Roggen) ansiedelt.


[edit] Pflanze, Rohstoff, Ver-/Aufarbeitung

LSD wird auf halbsynthetischer Basis hergestellt, hierbei wird zuerst die Lysergsäure, Grundbaustein der Mutterkornalkaloide, aus selbigen freigesetzt und dann mit Diethylamin umgesetzt. Daraus entsteht dann das Lysergsäurediethylamid-tartrat durch Neutralisierung mit Weinsäure.


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[edit] Wirkung

LSD verursacht einen Trip. Albert Hofmann beschrieb es so:

"Die letzten Worte konnte ich nur noch mit großer Mühe niederschreiben. Schon jetzt war es mir klar, daß Lysergsäurediäthylamid die Ursache des merkwürdigen Erlebnisses vom vergangenen Freitag gewesen war, denn die Veränderungen der Empfindungen und des Erlebens waren von gleicher Art wie damals, nur viel tiefgehender. Ich konnte nur noch mit größter Anstrengung verständlich sprechen und bat meine Laborantin, die über den Selbstversuch orientiert war, mich nach Hause zu begleiten. Schon auf dem Heimweg mit dem Fahrrad ? ein Auto war im Augenblick nicht verfügbar, Autos waren während der Kriegszeit nur wenigen Privilegierten vorbehalten ? nahm mein Zustand bedrohliche Formen an. Alles in meinem Gesichtsfeld schwankte und war verzerrt wie in einem gekrümmten Spiegel. Auch hatte ich das Gefühl, mit dem Fahrrad nicht vom Fleck zu kommen. Indessen sagte mir später meine Assistentin, wir seien sehr schnell gefahren. Schließlich doch noch heil zu Hause angelangt, war ich gerade noch fähig, meine Begleiterin zu bitten, unseren Hausarzt anzurufen und bei den Nachbarn.nach Milch zu fragen. Trotz meines rauschartigen Verwirrtheitszustandes konnte ich für kurze Augenblicke klar und zweckgerichtet denken ? Milch als unspezifisches Entgiftungsmittel. Schwindel und Ohnmachtsgefühl wurden zeitweise so stark, daß ich mich nicht mehr aufrechthalten konnte und mich auf ein Sofa hinlegen mußte. Meine Umgebung hatte sich nun in beängstigender Weise verwandelt. Alles im Raum drehte sich, und die vertrauten Gegenstände und Möbelstücke nahmen groteske, meist bedrohliche Formen an. Sie waren in dauernder Bewegung, wie belebt, wie von innerer Unruhe erfüllt. Die Nachbarsfrau, die mir Milch brachte ich trank im Verlauf des Abends mehr als zwei Liter erkannte ich kaum mehr. Das war nicht mehr Frau R., sondern eine bösartige, heimtückische Hexe mit einer farbigen Fratze. Aber schlimmer als diese Verwandlungen der Außenwelt ins Groteske waren die Veränderungen, die ich in mir selbst, an meinem inneren Wesen spürte. Alle Anstrengungen meines Willens, den Zerfall der äußeren Welt und die Auflösung meines Ich aufzuhalten, schienen vergeblich. Ein Dämon war in mich eingedrungen und hatte von meinem Körper, von meinen Sinnen und von meiner Seele Besitz ergriffen. Ich sprang auf und schrie, um mich von ihm zu befreien, sank dann aber wieder machtlos auf das Sofa. Die Substanz, mit der ich hatte experimentieren wollen, hatte mich besiegt. Sie war der Dämon, der höhnisch über meinen Willen triumphierte. Eine furchtbare Angst, wahnsinnig geworden zu sein, packte mich. Ich war in eine andere Welt geraten, in andere Räume mit anderer Zeit. Mein Körper erschien mir gefühllos, leblos, fremd. Lag ich im Sterben? War das der Übergang? Zeitweise glaubte ich außerhalb meines Körpers zu sein und erkannte dann klar, wie ein außenstehender Beobachter, die ganze Tragik meiner Lage. Sterben ohne Abschied von meiner Familie ? meine Frau war mit unseren drei Kindern an diesem Tag zu ihren Eltern nach Luzern gefahren. Ob sie jemals verstehen würde, daß ich nicht leichtsinnig, verantwortungslos, sondern äußerst vorsichtig experimentiert hatte und daß ein solcher Ausgang in keiner Weise vorauszusehen war? Nicht nur, daß eine junge Familie vorzeitig ihren Vater verlieren sollte, auch der Gedanke, meine Arbeit als Forschungschemiker, die mir soviel bedeutete, mitten in fruchtbarer, zukunftsreicher Entwicklung unvollendet abbrechen zu müssen, steigerte meine Angst und Verzweiflung. Dazwischen tauchte vo1i bitterer Ironie die Überlegung auf, daß ebendieses Lysergsäurediäthylamid, das ich in die Welt gesetzt hatte, mich nun zwang, sie vorzeitig zu verlassen. Der Höhepunkt meines verzweifelten Zustandes war bereits überschritten, als der Arzt eintraf. Meine Laborantin klärte ihn über meinen Selbstversuch auf, da ich selbst noch nicht fähig war, einen zusammenhängenden Satz zu formulieren. Nachdem ich ihn auf meinen vermeintlich vom Tode bedrohten körperlichen Zustand hinzuweisen versucht hatte, schüttelte er ratlos den Kopf, da er außer extrem weiten Pupillen keinerlei abnorme Symptome feststellen konnte. Puls, Blutdruck und Atmung waren normal. Er verabfolgte daher keine Medikamente, trug mich ins Schlafzimmer und wachte an meinem Bett. Langsam kam ich nun wieder aus einer unheimlich fremdartigen Welt zurück in die vertraute Alltagswirklichkeit. Der Schrecken wich und machte einem Gefühl des Glücks und der Dankbarkeit Platz, je mehr normales Fühlen und Denken zurückkehrten und die Gewißheit wuchs, daß ich der Gefahr des Wahnsinns endgültig entronnen war. Jetzt begann ich allmählich das unerhörte Farben- und Formenspiel zu genießen, das hinter meinen geschlossenen Augen andauerte. Kaleidoskopartig sich verändernd, drangen bunte, phantastische Gebilde auf mich ein, in Kreisen und Spiralen sich öffnend und wieder schließend, in Farbfontänen zersprühend, sich neu ordnend und kreuzend, in ständigem Fluß. Besonders merkwürdig war, wie alle akustischen Wahrnehmungen, etwa das Geräusch einer Türklinke oder eines vorbeifahrenden Autos, sich in optische Empfindungen verwandelten. Jeder Laut erzeugte ein in Form und Farbe entsprechendes, lebendig wechselndes Bild. Am späten Abend kehrte meine Frau aus Luzern zurück. Man hatte ihr telefonisch mitgeteilt, ich hätte einen rätselhaften Zusammenbruch erlitten. Sie ließ die Kinder bei ihren Eltern zurück. Ich hatte mich nun schon wieder so weit erholt, daß ich erzählen konnte, was vorgefallen war. Erschöpft schlief ich dann ein und erwachte am nächsten Morgen erfrischt mit klarem Kopf, wenn auch körperlich noch etwas müde. Ein Gefühl von Wohlbehagen und neuem Leben durchströmte mich. Das Frühstück schmeckte herrlich, ein außerordentlicher Genuß. Als ich später in den Garten hinaustrat, in dem nach einem Frühlingsregen nun die Sonne schien, glitzerte und glänzte alles in einem frischen Licht. Die Welt war wie neu erschaffen. Alle meine Sinne schwangen in einem Zustand höchster Empfindlichkeit, der noch den ganzen Tag anhielt. Dieser Selbstversuch zeigte, daß es sich bei LSD-25 um einen psychoaktiven Stoff mit außergewöhnlichen Eigenschaften handelte. Es war meines Wissens noch keine Substanz bekannt, die in so extrem niedriger Dosierung so tiefgreifende psychische Wirkungen hervorrief und derartig dramatische Veränderungen im Erleben der äußeren und der inneren Welt und im Bewußtsein des Menschen erzeugte. Von großer Bedeutung schien mir auch, daß ich mich an alle Einzelheiten des im LSD-Rausch Erlebten erinnern konnte. Das war nur so zu erklären, daß trotz der intensiven Störung des normalen Weltbildes selbst am Höhepunkt des LSD-Erlebnisses das registrierfähige Bewußtsein nicht außer Kraft gesetzt war. Auch war ich mir während der ganzen Dauer des Versuches bewußt, im Experiment zu stehen, ohne daß ich allerdings aus der Erkenntnis meiner Lage heraus und bei aller Willensanstrengung fähig gewesen wäre, die LSD-Welt zu verscheuchen. Ich erlebte sie in ihrer erschreckenden Wirklichkeit als ganz real, erschreckend, weil das Bild der anderen, der vertrauten Alltagswirklichkeit im Bewußtsein voll erhalten geblieben war. Was ich ferner an LSD erstaunlich fand, war seine Eigenschaft, einen derart umfassenden, gewaltigen Rauschzustand zu erzeugen, ohne einen Kater zu hinterlassen. Ganz im Gegenteil fühlte ich mich am Tag nach dem LSD-Experiment, wie schon beschrieben, in ausgezeichneter physischer und psychischer Verfassung. Ich war mir bewußt, daß der neue Wirkstoff LSD mit derartigen Eigenschaften in der Pharmakologie, in der Neurologie und ganz besonders in der Psychiatrie von Nutzen sein müsse und das Interesse der Fachgelehrten wecken werde. Allerdings konnte ich mir damals aber nicht vorstellen, daß die neue Substanz außerhalb des medizinischen Bereichs später auch in der Drogenszene als Rauschmittel gebraucht werden könnte. So wie ich LSD bei meinem ersten Selbstversuch in seiner erschreckenden Dämonie erlebt hatte, konnte ich gar nicht auf den Gedanken kommen, dieser Stoff könne jemals sozusagen als Genußmittel Anwendung finden. Auch den bedeutungsvollen Zusammenhang des LSD-Rausches mit spontanem visionären Erleben erkannte ich erst später, nach weiteren Versuchen, die mit viel niedrigeren Dosierungen und unter anderen Bedingungen durchgeführt wurden."

(aus: Albert Hofmann, "LSD - mein Sorgenkind")


LSD besitzt eine Indolstruktur und ähnelt (also?) chemisch dem Neurotransmitter Serotonin. Es wird daher angenommen, dass durch die strukturelle ─hnlichkeit Serotonin-Rezeptoren (vor allem der 5-HT2A Subrezeptor) im Thalamus, dem Stirnhirn und im Streifenhügel (Striatum) vermehrt aktiviert werden.


[edit] Veränderungen, Mischkonsum, Streckmittel

Dass man im klassischen Sinne "gestrecktes" LSD erhält, ist recht unwahrscheinlich.
Da LSD meist in fertigen Konsumeinheiten verkauft wird, wird schlichtweg ggfs. weniger LSD aufgetragen, das
Kaufen eines weiteren Mittels zum Strecken wäre Geldverschwendung.
Desweiteren sind die Konsumeinheiten in ihren Maßen meist so klein, dass kaum eine effektive Menge
einer anderen Substanz Platz darauf findet. Man bedenke: LSD wird sehr gering dosiert.
LSD wird aber, da es sich um eine recht instabile Verbindung handelt, langsam aber sicher abgebaut.
Die Abbauprodukte (z.B. sog. iso-LSD) können unangenehme Effekte verursachen, z.B. leichte Krämpfe in den
Extremitäten, aber auch in Kombination mit noch vorliegendem d-LSD Veränderungen in der psychischen Qualität
der Erfahrung.
So ist oft auch der Syntheseweg - und damit die auftretenden Nebenprodukte - verantwortlich dafür, wie der Trip
schließlich wirkt.
Die Wirkung anderer Drogen ist unter Einfluß von Halluzinogenen völlig unvorhersehbar. Cannabis
kann den Trip beeinflussen, das Gefühl, stoned zu sein, bleibt meist aber aus.
Alkohol führt leicht zu Übelkeit.
Amphetamin und einige Derivate können den Trip stark verändern, gelegentlich wird berichtet, Speed
könne hilfreich sein, wenn man "nicht mehr klarkommt". Ein nicht erfahrener Konsument sollte aber dennoch
Mischkonsum vermeiden, zumal gerade auch Drogen vom Amphetamintyp paranoide Zustände begünstigen können.
Man sagt auch, Speed mache den Trip "kaputt".
N2O kann durch seine dissoziative Wirkung den Trip heftig, aber nur kurzzeitig verstärken.
Unerfahrenen Konsumenten möchte ich davon lieber abraten.
─hnliches gilt wohl auch für Mischkonsum mit DXM oder auch Ketamin und PCP.
Nur ist hier die Wirkungsdauer wesentlich länger.
Mit MAOI, z.B. einem Extrakt aus Samen der Steppenraute lässt sich die LSD-Wirkung
deutlich verstärken. Zu MAOI unbedingt die Warnhinweise beachten!


[edit] LSD und Strychnin?

Eine Urban Legend. Mit Strychnin versetztes LSD wurde noch nie gefunden siehe hier. Niemand muß Angst haben, sich mit Strychnin vergiftet zu haben!
Zudem ist Strychnin einer der bittereren Stoffe, man würde keine nennenswerte Menge unbemerkt aufnehmen.


[edit] Nebenwirkungen

Erweiterung der Pupillen, evtl. Beschleunigung der Herzschlagsfrequenz, Manche verspüren anfangs
leichte Übelkeit.
In für Rauschzustände sinnvollen Dosen ist LSD körperlich völlig unbedenklich.
Alle Gefahren liegen klar im psychischen Bereich.
Menschen mit latenten Psychosen können diese mittels LSD theoretisch zum Ausbruch bringen.
Man sollte Psychedelika nicht in persönlich unangenehmen Zeiten einnehmen, es sei denn, man
hat die unglaubliche Gelegenheit, diese oder eine ähnliche Substanz im Rahmen einer professionell
begleiteten Therapie einzusetzen.

Die meisten Veränderungen des Körpergefühls sind vorübergehend
und beruhen auf der halluzinogenen Wirkung.


[edit] Langzeitfolgen

Manche Menschen erleben Flashbacks, manche erleben sie nicht.
Bisher konnte wissenschaftlich nicht geklärt werden, wie und woher diese Flashbacks kommen.
Einige halten sie für in Errinnerung gerufene Rauschzustände, andere gehen von veränderten
Neurotransmittergleichgewichten aus.
Der Großteil der Konsumenten empfindet auch eine gewisse grundsätzliche Veränderung der Persönlichkeit,
manche positiv, manche negativ.


[edit] Warnungen

Die durch Halluzinationen bedingte Desorientierung kann zu starken Angstzuständen führen.
Grundsätzlich sollte jeder an solchen Substanzen interessierte sich gut kennen und seinen Wunsch,
LSD o.ä. zu konsumieren genau hinterfragen.
Es ist ausgesprochen vorteilhaft, beim ersten Erlebnis dieser Art eine in solchen Dingen erfahrene
Person dabeizuhaben. Alleine sollte man nur mit viel Erfahrung trippen.

Weil die Verdrängungsmechanismen, mit denen man sich im Alltag vor seinen unverarbeiteten Problemen schützt,
unter LSD-Einfluss nur eingeschränkt funktionieren, kann es zu heftigen emotionalen Ausbrüchen kommen.
Diese "Inflation des Unbewußten" ist oft schwer zu verarbeiten, weil man plötzlich mit Themen konfrontiert wird,
die zu bewältigen man eigentlich noch nicht bereit ist. Daher kann man auch nur davon abraten, LSD in Gegenwart
von Menschen einzunehmen, denen man nicht vertraut oder die Aggressionen verbreiten.
Manche befinden auch die Anwesenheit von alkoholisierten Personen als enorm unangenehm.
LSD alleine ist sicher kein geeignetes Mittel, das eigene Unterbewußte zu erforschen!

"Für die Maus beträgt die LD50 50 bis
60 mg/kg i.v., das heißt 50 bis 60 Tausendstelgramm umgerechnet auf
ein Kilogramm Tiergewicht bei Injektion der LSD-Lösung in die
Vene. Bei der Ratte sinkt die LD50 auf 16,5 mg pro Kilogramm und
beim Kaninchen auf 0,3 mg pro Kilogramm."

(aus: Albert Hofmann, "LSD - mein Sorgenkind")

[edit] falsche Warnungen

Einen Menschen, der durch Halluzinogene in einem sehr suggestiblen Zustand ist, vor Gefahren zu warnen,
die nicht real sind, ist ebenso kriminell wie der Strychnin-Hoax.
Beliebt sind hier bei schlecht informierten Menschen:

  • LSD löst angeblich Krebs aus
  • LSD führt zu Chromosomenbrüchen
  • auf LSD bleibt man irgendwann "hängen"
  • LSD ist giftig
  • LSD führt zu Herz- oder Atemstillstand

All das ist falsch.

Dann gibt es da noch die Behauptung "man glaubt auf LSD, fliegen zu können und springt aus dem Fenster".
Mag es jedem selbst überlassen bleiben, was er davon hält.


[edit] Gegenmassnahmen/Überdosierung

Zuerst sollte der erfahrene Tripsitter versuchen, den Konsumenten von seiner Panik runterzureden.
Er muß ihm das Gefühl geben, daß für ihn keine Gefahr besteht, so daß er den Rausch in Ruhe genießen kann.
Man sollte sich aber nicht scheuen, den Notarzt zu rufen, wenn es nicht gelingt, den Konsumenten zu beruhigen.
Der Notarzt befolgt seine Schweigepflicht, man muss keine Angst vor polizeilichen Maßnahmen haben!

Im Netz gibt es den Hinweis auf 50mg Chlopromazin.
Auch Valium kann einen Trip herunterdrücken.
Manche Veteranen empfehlen Opium u.ä.
Grundsätzlich wird es aber gesünder sein, den Trip auszustehen und sich mit den inneren Welten
auseinanderzusetzen. Chemisch sollte man nur eingreifen, wenn psychologisch bedenkliche Zustände
einsetzen!( Toxikologie: -Dosis letalis >12000╡g peroral -Symptome Schizophrenie-artige Zustände mit Halluzinationen und starken Stimmungsschwankungen -Therapie Neuroleptika, z.B. Chlorpromazin )


[edit] Anwendungen/Konsum

Das LSD wird auf Löschpapier ("Pappen") aufgebracht oder in Minipillen ("Mikros") vertrieben.
Mikros sind meist deutlich höher dosiert. (Papier: grob etwa 80 bis 150╡g)
Seltener gibt es LSD auch als wässrige Lösung.

Für gewöhnlich wird LSD sublingual konsumiert, prinzipiell kann man es auch einfach
schlucken, als Lösung injizieren, rektal einnehmen.. bei ausreichender Dosis könnte auch
transdermale Resorption in Frage kommen.


Ich möchte das spirituelle Potentzial von LSD bzw. PsychoAktivas im Allgemeinen betonen. Die Einnahme von LSD mit Respekt vor der Natur und den Menschen und vor den Kräften des Geistes kann große geistige Einsichten vermitteln und ein Zusammengehörigkeitsgefühl mit allen Lebewesen vermitteln. Hinzuzufügen ist, das man diese Einsichten mit eigener Anstrengung ins Leben umsetzen muß und nicht der Illusion verfallen darf, daß mit einer kurzfristigen Erleuchtung schon alles getan ist. - Persönliche Ergänzung: Ich habe langjährige Erfahrung mit LSD (und auch mit dem Verzicht darauf) und hatte mehrere starke mystische Erfahrungen auf LSD. Daher kann ich obiges statement leicht mit meiner Erfahrung stützen. Zu einer Diskussion bin ich selbstverständlich gerne bereit. - FlorianKonnertz, 03-10-27

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