Drachenland

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drachenland,

ein film, von dem ich dem mutante erzaehlte. [1] es kommt auch eine szene vor, wo er einen alten C64 startet und gelangweilt und 10 print "irgendwas" und 20 goto 10 eintippt ...


http://www.zdf.de/ZDFde/img/11/0,1886,2437515,00.jpg


Das kleine Fernsehspiel

'Drachenland'

Auf der Suche nach der eigenen Identität

Hannes, ein gebürtiger Berliner und Computerspielentwickler, der seit Jahren in den USA arbeitet, kommt in Berlin an, als sein Vater stirbt. Lange will sich Hannes nicht in seiner Heimatstadt aufhalten, er will schnell die Formalitäten erledigen und gleich wieder in die USA zurückfliegen. Aber Hannes wird von seiner Vergangenheit nach und nach eingeholt.

Vor sieben Jahren hat Hannes (Marek Harloff) Berlin verlassen, um für eine amerikanische Firma Phantasy-Computerspiele zu entwickeln. Als Computerkind der ersten Stunde machte er schnelle Karriere in der Branche und ließ dafür Freundschaften und Elternhaus zurück. Als Hannes Vater stirbt, möchte er in Berlin nur schnell die Formalitäten erledigen und gleich wieder in die USA zurückfliegen.


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Hannes (Marek Harloff) in seinem alten Jugendzimmer


Drachen der Vergangenheit

Doch bei seiner Rückkehr nach Berlin sieht er sich mit Bildern und Ereignissen aus seiner Vergangenheit konfrontiert, die ihn verfolgen und die er - so sehr er es auch versucht - nicht loswerden kann: Die Präsenz seines toten Vaters in dem alten, leerstehenden Haus, die Konfrontation mit der Freundin des Vaters, deren Trauer er nicht ins Auge sehen mag, die Begegnung mit der Frau, die er damals verließ und deren Bild ihn immer noch mit Schuldgefühlen quält, das Wiedersehen mit dem besten Freund, der nun ein ganz normales Familienleben führt - all diese Eindrücke kristallisieren sich plötzlich in den virtuellen Welten des Computerspiels Drachenland, an dem Hannes zur Zeit arbeitet. Hannes begegnet der Gestalt des Drachens, vor dem er vor sieben Jahren geflohen ist.

Bild einer Generation

Florian Gärtners intensive Studie eines zum Ausdruck von Gefühlen unfähigen Computerfreaks zeichnet auf eindrückliche Weise das Bild einer Generation. Dabei bewahrt Gärtner genau das richtige Verhältnis von Nähe und Distanz zu seiner Hauptfigur, die niemals bloßgestellt wird, sondern ein ihr eigenes Geheimnis bewahrt.