Cannabis/Gefahren

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Bei den Gefahren streiten sich die Experten. Früher wurde Hasch als mördermachende Teufelsdroge verdammt, heutige Studien neigen oft zur Verharmlosung. Kiffen scheint jedoch zumindestens keine bleibenden Schäden zu verursachen oder körperlich abhängig zu machen.

Es kann jedoch passieren, daß Leute die eh schon Probleme haben, diese durch Kiffen weiter verdrängen statt sie zu lösen und so oft in Motivationslosigkeit und Einsamkeit versinken.

Weitere Probleme gibt es durch die Prohibition. Einmal macht man sich natürlich strafbar was auch "ungesunde" Folgen haben kann. Aber vor allem hat man als Kiffer die Hemmschwelle des Illegalen schon überschritten, so daß der Schritt zu härteren Drogen leichter ist. Und wenn dann noch der Dealer auch andere Substanzen anbietet, könnte man leicht in Versuchung kommen...

Eine Studie hat allerdings gezeigt, dass Cannabis durchaus nicht als Einstiefsdroge fungiert. Zu dem Ergebnis, dass Cannabis eine Einstiegsdroge ist kamen die Verantwortlichen, als sie Heroinkonsumierten befragten, ob sie schonmal Cannabis konsumiert haetten. Eine nicht unbeachtliche Anzahl dieser Konsumenten beantwortete diese Frage mit Ja. Wenn man allerdings Die Cannabiskonsumenten fragt ob sie schonmal Heroin oder ähnliches genommen haetten, wird die Frage auch von älteren Konsumenten fast ausschliesslich mit Nein beantwortet. (leider habe ich die Quelle dafür nichtmehr. wenn ich sie wiederfinde verlinke ich sie hier.)

Ist ja auch ganz logisch... Man so ziemlich jeden Süchtigen fragen, die meisten werden schonmal Alkohol getrunken oder Zigaretten geraucht haben. Von demher wären diese Drogen viel eher als Einstiegsdrogen anzusehen. Das selbe Argument könnte man sogar auf Muttermilch anwenden.

Mehr zu dem Thema:


eine weitere gefahr im umgang mit hanf ist:

  • verhaftet zu werden

Langfristige gefahren sind:

  • Leichte Gedächnisprobleme (jeder langzeitkiffer weiss das!;)

mögliche Folgen bei starkem Konsum (konnten in der medizinischen Forschung zwar noch nicht explizit nachgewiesen werden, man sollte jedoch auf alle Fälle darauf hinweisen):


  • Konzentrationsstörungen
  • Lethargie
  • leichte, bis schwere Depressionen
  • Angstzustände
  • Panikattacken
  • Psychosen
  • Schizophrenie
  • Gefahr einer kontrakproduktiven Selbsmedikation bei psychisch labiler Persönlichkeitsstruktur


links:

Und beim Entzug:

Die "Entzugserscheinungen" sind reversibel und legen sich nach maximal 6 Monaten.

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