Bufotenin

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Bufotenin wurde 1893 erstmals aus dem Sekret der Gemeinen Kröte (Bufo vulgaris L.) isoliert (SHULGIN 1981). 1954 wurde es in der Anadenanthera peregrina nachgewiesen. Bufotenin kommt auch im Gelben Knollenblätterpilz Anlanita citrina (SCHFF.) S.F. GRAY (KEUP 1995: 11, WIELAND und MOTZEL 1953) und in anderen Arten der Gattung vor (vgl. Amanita pantherina). Überhaupt ist die symbolische Beziehung zwischen Kröte und Pilzen erstaunlich (siehe Amanita muscaria). Ebenso ist es in Anadenanthera colubrina (Piptadenia spp.), Arundo donax, Banisteriopsis spp., Mucuna pruriens und Phragmites australis enthalten. Bufotenin ist ein Tryptaminderivat und eng mit NN-DMT, 5-Me0-DMT sowie Psilocybin und Psilocin verwandt. Es ist chemisch fast identisch mit Melatonin (zu Melatonin siehe REITER und ROBINSON 1996).

Marktformen und Vorschriften Bufotenin liegt im Handel als Bufoteninhydrogenoxalat vor. In den USA wird Bufotenin als Schedule 1 drug klassifiziert (SHULGIN 1981). In Deutschland ist es kein Betäubungsmittel und nicht illegal (KÖRNER 1994: 1572).

(Aus Christian Rätsch: "Enzyklopädie der psychoaktiven Substanzen")


Bufotenin Synthese-Strategie

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