Anandamid
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Arachidonylethanolamid, auch Anandamid
(20:4, n-6) (Diese Nomenklatur wurde 1994 von R. Mechoulam vorgeschlagen; die erste Zahl gibt die Anzahl der Kohlenstoffatome an, die zweite Zahl die Anzahl der Doppelbindungen.), (100/15) N-Arachidonylethanolamid. (100/14)
Siehe
- http://www.erowid.org/languages/german/drug_reference/arachi.shtml
- http://www.cannabislegal.de/cannabisinfo/wirkung.htm
Anandamid ist ein Ethanolaminderivat der Arachidonsäure, eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die besonders häufig im zentralen Nervensystem vorkommt. Sie kann vom Körper selbst gebildet werden, ist also eine endogene Substanz.
Anandamid besitzt die Fähigkeit, sich an Rezeptoren zu binden, an denen auch das THC andockt. Es ist bei ausreichender Dosierung auch in der Lage THC und weitere Cannabinoide zu verdrängen. (Dies ist in der Praxis aber unwahrscheinlich und wurde an Labormäusen getestet;)
Die hauptsächlich interagierenden Regionen des Gehirnes scheinen diejenigen zu sein, die mit der Wahrnehmung und Gedankenverarbeitung bzw. den Bewegungsabläufen beschäftigt sind.
Interessanterweise unterscheiden sich die chemische Struktur von Anandamid und THC in signifikanter Weise. Anandamid wird deutlich schneller abgebaut (nach ca. 30 Minuten kein Effekt mehr messbar) als THC, das einige Stunden wirksam bleibt.
Anandamid sowie die Ethanolamide zweier anderer ungesättigter Fettsäuren (Oleoyl- und Linoleoylethanolamin) wurden in Schokolade und Kakaopulver nachgewiesen.
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