Freimaurer

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Die Freimaurer sind eine in unabhängige Logen eingeteilte Initiationsgemeinschaft, welche die geistige und ethischen Vervollkommnung ihrer Mitglieder anstrebt. Die Freimaurerei ging vermutlich aus mittelalterlichen Bauhütten hervor. Sie existiert seit dem 18. Jahrhundert.

Die Freimaurerei verfügt über geheimen Riten und Zeremonien, welche allerdings oft schon in einschlägiger Literatur veröffentlicht sind. Beim Eintreten in die Loge verpflichtet man sich zur Verschwiegenheit um die Privatsphäre zu wahren. Auch die Mitgliederlisten sind aus diesem Grund geheim. Diskussionen über Politik und Religion sind innerhalb der meisten Logen untersagt.

Dennoch erweckt diese Geheimhaltung bei vielen Misstrauen und einige religiöse Institutionen wie die [[römisch-katholische Kirche|katholische Kirche sehen durch die Freimaurerei ihr Ethikmonopol gefährdet. Nicht zuletzt gibt es auch bekannte Fälle, wie etwa die Propaganda Due, in denen das Kleid der Freimaurerloge für kriminelle Aktivitäten genutzt wurde. Dies lässt Raum für zahlreiche Verschwörungstheorien um die Freimaurer.

Selbstbild der Freimaurerei

Die Freimaurerei distanziert sich davon als religiöse oder gar politische Vereinigung betrachtet zu werden. Innerhalb der Logen sind Diskussionen über Religion und Politik in der Regel noch nicht einmal erlaubt. Ebenso wenig glaubt man sich im sich im Besitz eines Geheimwissens.

Man sieht sich selbst in der Tradition der Aufklärung, mit ihren humanistischen Werten wie religiöser Toleranz, Demokratie, Menschenrechten, Gewaltenteilung, Trennung von Staat und Religion, Emanzipation des Einzelnen von den Autoritäten der Kirche, die Verminderung der übertriebenen Machtstellungen innerhalb bestehender Hierarchien.

Dennoch hat die Freimaurerei eine sicher nicht zu verleugnende christliche Prägung, die sich im Symbol des Allmächtigen Baumeisters aller Welten wieder findet, der wiederum durch das berüchtigte Symbol des Allsehenden Auges symbolisiert wird.

Laut den Freimaurern sollen die Grundsätze Duldsamkeit, geistige Freiheit, Wohltätigkeit, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Bruderschaft zu Fortschritt führen. Solche ethischen Werte soll der Freimaurer in sein alltägliches Leben mit hinein tragen.

Aussagen von Freimauren

Für ein besseres Verständnis habe ich an dieser Stelle einige Aussagen von Freimaurern ( http://www.freimaurer.org ) eingefügt: Über die Geheimnisse, die sich um die Freimaurer ranken: Ein wenig Geheimnis muss sein, sonst sind wir keine Freimaurer mehr. Dass manche Leute das mit Absicht missverstehen - damit müssen wir leben. Das 'Geheimnis' besteht ja eigentlich nur noch darin, dass wir bei unseren Zeremonien im Tempel unter uns bleiben wollen, und das soll auch so bleiben. Über alles Andere kann man sich informieren, selbst die Textbücher zu den Zeremonien kann man im Internet oder in großen Bibliotheken finden. Über die Ziele der Freimaurer: ... Freimaurer, die in bruderschaftlichen Formen und durch überkommene rituelle Handlungen menschliche Vervollkommnung erstreben. In Achtung vor der Würde jedes Menschen treten sie ein für die freie Entfaltung der Persönlichkeit und für Brüderlichkeit, Toleranz und Hilfsbereitschaft und Erziehung hierzu. Glaubens-, Gewissens- und Denkfreiheit sind den Freimaurern höchstes Gut. Freie Meinungsäußerung ... ist Voraussetzung freimauerischer Arbeit. Die Freimaurer sind durch ihr gemeinsames Streben nach humanitärer Geisteshaltung miteinander verbunden, sie bilden keine Glaubensgemeinschaft. ... Über die politische Stellung der Freimaurer: Die freimaurerische Arbeit ist grundsätzlich unpolitisch, die sog. 'Alten Pflichten' untersagen es sogar, in der Loge Streitgespräche über Politik oder Religion zu führen. Die Arbeit in der Loge soll den einzelnen Freimaurer motivieren, die freimaurerischen Ziele 'Menschenliebe, Toleranz und Brüderlichkeit' in seinem Einflussbereich zu verwirklichen. Als Gruppe oder Organisation kann die Freimaurerei nicht politisch agieren, weil jeder Bruder die Freiheit seiner politischen Meinungsbildung hat.

Organisationsstruktur

Loge

Die kleinste Einheit der Struktur bildet die Loge die wie ein Verein organisiert ist. Einzelne Mitglieder übernehmen in ihnen die Aufgabe des Schatzmeisters und des Schriftführers (Sekretär), diese bilden meist einen Beamtenrat. Zusätzliche Aufgaben die an Mitglieder verteilt werden können sein: Redner, Schaffner (zuständig für das Haus und die Verpflegung), der Gabenpfleger, Musikmeister, Archivar, Zeremonienmeister. Auch können Ausschüsse wie etwa ein Aufnahmeausschuss und ein Ehrengericht gebildet werden.

Vorsitzender einer Loge ist der Meister vom Stuhl, der insbesondere mit den Beamten an der rituellen Arbeit mitwirkt. Des Weiteren gibt es einen Ersten und Zweiten Aufseher die den Meister vom Stuhl eventuell vertreten und jeweils einem Teil der Logenbrüder (eingeteilt in zwei Kolonnen) vorstehen.

Austritte als Wechsel zu anderen Logen sind üblich und werden als „ehrenvolle Deckung“ bezeichnet, gleichfalls Wechsel zu Logen einer anderen Lehrart oder Großloge.

Johannesloge/ Blaue Loge

Die Johanneslogen, nach Johannes dem Täufer, befassen sich mit der blauen Maurerei, also den drei Graden Lehrling, Geselle und Meister. Prinzipiell ist in diesen drei Graden die Essenz der Freimaurerei enthalten, dennoch besteht die Möglichkeit in weiteren, so genanten roten Graden oder Hochgraden aufzusteigen.

Andreas-Loge/ Rote Loge

In den Roten Logen werden die Hochgrade absolviert, welche den Meistergrad der blauen Maurerei voraussetzen. Die Hochgrade unterscheiden sich jeweils nach dem Ritus. Die meist verbreiteten Riten sind der York-Ritus und der Schottische Ritus.

Großloge/Großorient

Einzelne Logen schließen sich unter einem Dachverband, der so genannten Großloge bzw. dem Großorient zusammen. Vor der Gründung der United Grand Lodge of England (UGLoE) 1717 gab es in England und Frankreich nur unorganisierte Logen.

Regularität

Als Regulär gelten Logen bzw. Großlogen wenn sie von einer anderen regulären Großloge ein Konstitutionspatent erhalten haben, nachdem sie arbeiten. Sie werden als praktisch von der Großloge anerkannt. Somit erhalten alle regulären Loge und Großlogen direkt oder indirekt ihre Anerkennung durch die älteste Großloge, der United Grand Lodge of England. Grundlegend für die Anerkennung durch die UGLoE ist die Einhaltung der Alten Pflichten. Eine nicht anerkannte Loge wird auch Winkelloge genannt. Der Größte irreguläre Dachverband ist der Grand Orient de France.

Grade

Grade stellen keine Hierarchiestufen da, sondern einen Initiationsgrad. Johannesgrade

Die Johannesgrade oder Blauen Grade sind

  1. Lehrling
  2. Geselle
  3. Meister

Für diese Grade besteht die Logenarbeit darin, sich einer moralisch-geistigen Selbstfindung zu unterziehen, deren wichtigstes Mittel die so genannte Tempelarbeit ist. In ihrer Symbolsprache sprechen die Freimaurer vom Bau des Tempels der Humanität. Von Grad zu Grad findet dabei eine zunehmende Initiation durch verschiedene Legenden und Symbolhandlungen statt, mit der ethische Werte erfahrbar werden. Dabei soll der Initiierte sich weiterhin vervollkommnen.

Während der Lehrlingsgrad sich zentral mit Selbsterkenntnis beschäftigt und dabei der Frage nachgeht, wie aus dem symbolischen unvollkommenen „rauen Stein“ ein behauener Stein werden kann, der sich in das gemeinsame symbolische Bauwerk einfügt, verfolgt der anschließende Gesellengrad vornehmlich die Frage des Sozialverhaltens und des rechten Handelns. Der Meistergrad schließlich betont die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens. Die Blauen Grade enthalten prinzipiell schon die komplette Tradition der Freimaurerei.

Andreasgrade

Die so genannten „Hochgrade“ bezeichnet man auch als Erkenntnis- oder Vervollkommnungsstufen. Sie führen nicht darüber hinaus, sondern vertiefen die Lehren des Lehrlings-, Gesellen- und Meistergrades. Die Art und Weise wie die Lehre vertieft wird und in welchen Graden das geschieht unterscheidet sich je nach Ritus.

York-Ritus

Kapitel Grade

  • Markmeister
  • Altmeister
  • Sehr Vortrefflicher Meister
  • Meister vom Königlichen Bogen

Kryptische Grade

  • Königlicher Meister
  • Auserwählter Meister
  • Höchst Vortrefflicher Meiste

Alten Angenommenen Schottischer Ritus (AASR)

  1. (Lehrling)
  2. (Geselle)
  3. (Meister)
  4. Geheimer Meister
  5. Vollkommener Meister
  6. Geheimer Sekretär
  7. Vorgesetzter und Richter
  8. Intendant der Gebäude
  9. Auserwählter Meister der Neun
  10. Auserwählter Meister der Fünfzehn
  11. Erhabener Auserwählter Ritter
  12. Großmeister-Architekt
  13. Meister des Neunten Bogens
  14. Großer Auserwählter
  15. Ritter des Degens
  16. Prinz von Jerusalem
  17. Ritter vom Osten und Westen
  18. Ritter Rosenkreuzer
  19. Groß-Pontifex
  20. Großmeister aller Symbolischen Logen
  21. Preußischer Ritter
  22. Prinz von Libanon
  23. Chef des Tabernakels
  24. Prinz des Tabernakels
  25. Ritter der ehernen Schlange
  26. Prinz der Gnade
  27. Ritter-Kommandeur des Tempels
  28. Ritter der Sonne
  29. Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
  30. Ritter Kadosh
  31. Inquisitor-Meister
  32. Ritter und Prinz des Königlichen Geheimnisses
  33. Souveräner General-Großinspekteur

Rituale

Tempelarbeit

Die geschlossene rituelle Versammlung der Freimaurer wird als Tempelarbeit bezeichnet.

Sie dient der freimaurerischen Sozialisation und vermittelt dem Einzelnen durch eine mündlich überlieferte Methode die freimaurerischen Werte durch Symbole und Allegorien, wobei Verstand und Gefühl gleichermaßen angesprochen werden. Sie findet in einem speziellen Raum, dem so genannten Tempel, statt.

In der Tempelarbeit finden die Initiationsrituale von Mitgliedern in Grade statt. Getragen wird der Ablauf des Rituals durch ein festgelegtes Wechselgespräch des Meisters vom Stuhl mit dem Ersten und Zweiten Aufseher. In kontinentaleuropäischen Logen gehört ein Vortrag des Redners über freimaurerische oder andere Themen zur Tempelarbeit

Kleidung

Für die Logenarbeit tragen Freimaurer feierliche Kleidung. Diese besteht heute u. a. aus einem dunklen Anzug oder Smoking, dem Schmuckabzeichen der jeweiligen Loge: dem so genannten „Bijou“, dem symbolischen Maurerschurz (der seinen Ursprung bei den Steinmetzen und Dombauern hat), weißen Handschuhen und dem in manchen Logen noch üblichen so genannten „hohen Hut“, einem Zylinder.

Arkandisziplin

Es wird als Grundlage eines freien Ideen- und Meinungsaustausches verstanden, dass sich die Logenbrüder zur Diskretion verpflichten und vertrauliche Informationen aus der Privatsphäre anderer Brüder nicht nach außen dringen lassen.

Traditionell wird auch Stillschweigen über die Erkennungszeichen der einzelnen Grade (Zeichen, Passworte, Handgriffe), sowie die Rituale und Symbole gewahrt, womit man beabsichtig damit das emotionale Erlebnis für Neueingeweihte zu erhalten.

Symbole

Es gibt kein offizielles Symbol für die Freimaurerei, dennoch benutzen viele Freimaurerlogen Zirkel und Winkel als Symbol. Der Zirkel steht dabei meist für das Prinzip des Geistes und der Winkel für das des Körpers. Beim Überlappen der beiden Symbole wird dargestellt welches überwiegt (häufig der Zirkel).

Andere Symbole der Freimaurer sind meist dem Handwerk von Steinmetzen oder Dombauern, also durch den Ursprung der Freimaurer bedingt.

Freimaurerlegende

Hiram Abif

siehe Hauptartikel: Hiram Abif

Eine bekannte Freimaurerlegende handelt um Hiram Abif, dem Sohn der Witwe, und Baumeister des salomonischen Tempels. Sie existiert in mehreren Versionen.

In der Freimaurerlegende wird Hiram Abif (auch Hiram Abiff, oft umschrieben als "Sohn der Witwe") zu einem Meister (Meister vom Stuhl?) verklärt. Die Arbeiter teilen sich in drei Grade, Lehrlinge, Gesellen und Meister (Johannesgrade). Um bei der großen Zahl der Arbeitschaft die einzelnen Grade zu unterscheiden erhält jeder der Grade ein geheimes Wort, ein geheimes Zeichen und einen geheimen Handgriff, mit denen sie sich bei der Auszahlung des Lohnes zu erkennen geben. Die Lehrlinge erhalten das Wort "Boa", die Gesellen "Jachin" und die Meister "Jehova".

Eines Tages nach der Vollendung des Tempels, als Hiram in diesem betete, näherten sich ihm die drei Gesellen oder Lehrling Jubela, Jubelo und Jubelum. Sie versperrten Hiram den Weg durch das Westtor und forderten von ihm die geheimen Zeichen eines Meisters. Als dieser das verweigert fallen die drei über ihn her.

Je nach Version unterscheiden sich die Hiram beigebrachten Verletztungen, deren Reinfolge, die Werkzeuge und die Türen des Tempels an denen ihm die Verletztungen zugefügt wurden.

Hiram erhält drei Wunden. In einigen Versionen trifft ein Schlegel oder Hammer seinen Kopf, eine Wasserwaage die eine Schläfe und ein Lot die andere. In einer anderen Version sind die Verletzungen an Kopf, Kehle und am Herzen.

Nach jeder Verletztung taumelt Hiram bluten zu einer anderen Tür und stirbt schließlich, da sind sich die Berichte einig, an der Östlichen. (Wo in Kirchen meist der Altar und in Logen der Stuhl des Logenmeister steht)

Jubela, Jubelo und Jubelum verbergen die Leiche Hirams an einem nahegelegenen Hügel, wo sie ihn unter lockerer Erde begraben. Auf das Grab setzten sie einen Akatzienschößling, damit der Boden unberührt wirkt. Sieben Tage später beginnen neun von Hirams untergebenen Meistern nach ihm zu suchen. Einer von Ihnen greift dabei die Akatzie um sich am Hügel hochzuziehen, diese reist aus der Erde aus und die Leiche wird entdeckt.

Als einer der Meister beim Ausgraben die Hand Hirams greift, rutscht die verweste Haut wie ein Handschuh von ihr ab und der Meister ruft aus "Macbenac!", was in einer unbekannten Sprache heißen soll "Das Fleisch fällt vom Knochen", "Die Leiche ist verfault" oder "Der Tod eines Baumeisters". Dieses wird zum neuen Meisterwort, da man fürchtet Hiram hätte das alte verraten.

Jubela, Jubelo und Jubelum werden kurz darauf entdeckt und bestraft.

Hiram wird in einer großen Zeremonie im Tempel beigesetzt, wobei alle Meister einen Schurz und Handschuhe aus weißem Leder als Zeichen der Unschuld tragen.

Mitglieder

Für die Mitgliedschaft in der Freimaurerei sind sozialer Stand und Religion weitestgehend irrelevant. Die Aufnahmegebühren sollen selten 500 Euro übersteigen, die Monatsbeiträge um 25 Euro liegen. Gebühren werden außerdem bei der Initiation in einen höheren Grad für die Ausrichtung des Rituals verlangt.

Es gibt allerdings je nach Lehrart auch Unterschiede in der Frage ob Atheisten und in manchen Fällen auch Nicht-Christen Freimaurer werden können.

Ein Punkt der Häufig kritisiert wird ist die Frauenemanzipation innerhalb der Freimaurerei. Viele Logen nehmen ausschließlich Männer auf, dennoch haben sich heute auch spezielle Frauen-Logen bzw. Großlogen und gemischte Logen entwickelt.

In den Großlogen soll es weltweit geschätzte 4 bis 6 Millionen Freimaurer geben, aufgrund der Dezentralisierung der Logen ist man aber bei der genauen Zahl sehr uneinig.

Aufnahme

Eine offene Werbung von Mitgliedern wird abgelehnt, die Taten der einzelnen Logenbrüder selbst sollen für die Loge sprechen.

Die so genannten „Suchenden“ können auf unterschiedliche Weise zur Loge gelangen, einerseits kann dies durch eine Empfehlung geschehen, andererseits besteht auch die Möglichkeit sich bei einem Gästeabend oder einer anderen öffentlichen Veranstaltung sich der Loge zu nähern.

Es wird erwartet das sich die Suchenden bereits mit der Freimaurerei eingehend beschäftigt und die Gästeabende der Loge ein halbes Jahr besucht haben, um ihren Entschluss zur Mitgliedschaft zu fassen, da der Entschluss für die Freimaurerei ein Entschluss fürs ganze Leben sein soll, auch wenn die Möglichkeit besteht jederzeit aus zu treten. Des Weiteren soll der Suchende ein bzw. zwei Bürgen für sich finden, die ihn durch den Lehrlings und Gesellengrad begleiten. Ein spezieller Ausschuss der Loge befragt den Suchenden und spricht daraufhin eine Empfehlung aus. Fällt die Empfehlung positiv aus kommt es zur Kugelung oder Ballotage, einer geheimen Abstimmung mittels schwarzer und weißer Kugeln, wobei schwarze Kugeln Gegenstimmen sind. Werden zwei oder wird eine schwarze Kugel abgegeben sollen die entsprechenden Stimm-Abgeber sich zu erkennen geben und ihre Kritik offen Vortragen, wonach entschieden wird ob diese Berechtigt ist. Werden mehr als zwei schwarze Kugeln gezogen gilt der Suchende als abgewiesen oder zurückgestellt.

Geschichte

Ursprünge

Allgemein liegt der Ursprung des Freimaurertums Dunkel. Abgestritten werden auf zumeist Entstehungsgeschichten, die in Verbindung mit dem alten Rom, Griechenland, Ägypten, Mysterienkulten, den Alten Rosenkreuzern oder den Templern stehen.

Aus religionswissenschaftlicher Sicht gehen sie tatsächlich auf die mittelalterlichen Bauhütten (Loge, englisch: „Lodge“ = Häuschen, Herberge oder auch Bauhütte) beim Verfall des Feudalismus zurück.

Die Baufachleute, die bei der Erstellung der großen mittelalterlichen sakralen Bauten halfen, wollten beim Verfall des Feudalismus ihre Privilegien bewahren.

Daher leitet sich auch der Name Freimaurer her: Das „frei“ entstand, weil die Freimaurer vom damals typischen Zunftzwang frei waren. Als Steinmetze bearbeiteten die Freemasons (Steinmetze engl. Zünfte) den sogenannten Freestone (besonders gut formbarer Sandstein) und hoben sich damit von den Roughmasons ab. „free“ ist eine im Englischen Gildenwesen sehr häufige Vorsilbe.

Die Freizügigkeit und materielle Absicherung geschah durch die Aufnahme zahlungskräftiger „Nichtmaurer“, die dann bei einem Aufnahmeritual zu „Freimaurern“ ernannt wurden.


Verhältnisse zur Freimaurerei

katholische Kirche

Von Anfang an schien die römisch-katholische Kirche in der Freimaurerei eine Bedrohung für das Christentum zu sehen.

Nach ihrem Öffentlichwerden erfuhr die Freimaurerei eine schnelle Ausbreitung, was grade in der Kirche, als größte Massenorganisation, Ängste weckte.

Am 28. April 1738 erließ Clemens XII. gegen die Freimaurerei den Bannfluch in seiner Bulle „In eminenti“, in der er alle Bischöfe und höheren Geistliche beauftragte durch Inquisition dieser Ketzerei ein Ende zu bereiten und er fordert weiter strenge Strafen sowie die Verfolgung und die Unterbindung dieser Gesellschaften durch die staatlichen Mächte.

Das Verbot der Freimaurerei wurde mehrfach von den folgenden Päpsten bestätigt.

Die Furcht trieb zum Teil sonderbare Blüten, wie man am Beispiel des Taxil-Schwindels (1885-1897) sieht. Zuletzt wurde die Position der Kirche durch die Kongregation für die Glaubenslehre (Nachfolgeorganisation der Inquisition) am 26. November 1983 unter dem Präfekt Joseph Kardinal Ratzinger bestätigt, welche das „Das negative Urteil der Kirche über die freimaurerischen Vereinigungen“ als unverändert bezeichnet. [1]

Die meisten evangelischen Kirchen hingegen sehen heute keine Bedrohung in der Freimaurerei.

islamische Länder

In islamisch reformierten Ländern wie Iran (Islamische Revolution), Syrien, Saudiarabien und Sudan ist die Mitgliedschaft in der Freimaurerei heute unter Todesstrafe verboten. In Algerien, Mauretanien und in den Emiraten wird sie mit Gefängnis geahndet.

Totalitarismus

Italienischer Faschismus

Am 13. Februar 1923 erklärte der „große Faschistische Rat“ eine Unvereinbarkeit der Mitgliedschaft in der Freimaurerei und in der faschistischen Partei. Im weiteren Verlauf fanden Übergriffe der „Schwarzhemden“ auf Logen statt, und die Faschisten verboten ihren Parteigängern die Zugehörigkeit zur Freimaurerei. Nach wiederholten Protesten gegen das Gewaltregime Mussolinis, erklärte die Großloge, „Faschismus bedeute einen geistigen und moralischen Rückschritt.“

In der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober 1925 kam es zu schweren Bluttaten in Florenz , zu Mord und Brandstiftung. In dieser „Blutnacht von Florenz“ fanden viele italienische Freimaurer den Tod. Dabei wurden viele Logenhäuser zerstört.

Danach verbot Mussolini endgültig die Freimaurerei.

Nationalsozialismus

vor 1933

Nach der Niederlage im 1. Weltkrieg und dem Versailler Vertrag, trachteten viele Rechtsextreme danach, die junge Republik mit einem Putsch zu einer Militärdiktatur zu verwandeln, wie sie es schon unter der Führung der OHL war. (Kapp- und Hitler-Putsch)

In diesen Kreisen Glaubten einige an die jüdisch-freimaurische Weltverschwörung, welche für all den Schaden den Deutschland genommen hätte veranwortlich und zu bekämpfen sei.

Dies führte dazu das Organisationen wie der Germanenorden und die Thulegesellschaft, Praktiken wie sie in den gefälschten Protokollen der Weisen von Zion vorkommen, für sich adabtierten und so ihren imagnierten Feind mit den eigenen Mittel bekämpften.

nach 1933

Im Nationalsozialismus wurden Freimaurer verboten und als Teil der „jüdisch-freimaurerisch-bolschewistischen Weltverschwörung“ verfolgt, zu deren Propagandisten u. a. Alfred Rosenberg und Erich Ludendorff, sowie dessen Frau Mathilde, zählten.

Freimaurer und Juden steckten angeblich sowohl hinter dem Kommunismus mit der russischen Revolution, wie auch hinter dem Kapitalismus mit der Hochfinanz und würden die Weltherrschaft anstreben.

Als Beleg für diese Verschwörung galten früher die Protokolle der Weisen von Zion auf die sich Hitler in „Mein Kampf“ berief und die im „Stürmer“ gepriesen wurden. In den Jahren 1933 und 1934 gab es durch die Propaganda Alfred Rosenbergs Wellen von Übergriffen auf die Freimaurer durch die SA.

Die Freimaurer versuchten ein Verbot zu umgehen in dem sie sich den auferlegten Repressalien beugten. Rituale sollten von alttestamentarischen Inhalten zu bereinigt werden.

Die preußische Großloge, die nationalste der deutschen Großlogen, bestimmte, dass sich keine Loge mehr Loge, kein Freimaurer mehr Freimaurer und die Freimaurerei nicht mehr Freimaurerei nennen dürfte. Die Logen wurden umbenannt zu deutscher oder christlich-deutscher Orden. Diejenigen Logen, welche sich vor 1933 von den Großlogen getrennt hatten, um der inakzeptablen Nationalisierung zu entgehen, hatten mit diesen Entscheidungen und Bestimmungen nicht mehr zu kämpfen. Die Symbolische Großloge von Deutschland löste sich umgehend nach der Machtergreifung der Nazis auf. 1934 ergingen weitere Bestimmungen für die Freimaurerei: sie hatte dafür Sorge zu tragen die „Orden“ arisch zu halten, und dass Parteifunktionäre zu allen Arbeiten und rituell–symbolischen Tempelarbeiten Zutritt hatten. Aber die Anfeindungen fanden nicht nur auf dem Papier und mittels des Gesetzes Umsetzung, ebenso erfolgten Terror, Demütigung, Diffamierung und Inhaftierung.

In einer Brandrede Joseph Goebbels' sah er hinter all jenen, die Deutschland bedrohen, die weltumspannende Verschwörung aus Judentum, internationaler Freimaurerei und internationalem Marxismus.

Im Mai 1935 interveniert Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht, einziger Freimaurer in der NS-Regierung, vergeblich bei Hitler. Im selben Jahr der endgültigen Verbannung freimaurerischen Lebens aus der Öffentlichkeit wurde der Meister vom Stuhl einer Hamburger Loge, weil er Freimaurer war, für neun Monate in einem Konzentrationslager interniert. Bei diesem schleichenden Prozess des sich anbahnenden Verbotes der Freimaurerei waren Nationalsozialisten stets darum bemüht, halbwegs legalen Schein zu wahren und sorgten für eine förmliche Auflösung der Vereine. Die Liquidation durch fingierte „Kaufverträge“ ermöglichte die Überführung der Logenvermögen an staatliche Institutionen. Im Juli 1935 lösen sich die drei altpreußischen Großlogen selbst auf, am 8. August 1935 wurde die Schließung aller Logen verkündet. Am 17. August 1935 ordnet Innenminister Frick das Verbot der Freimaurerei in Deutschland an. Viele alt gediente Logenhäuser wurden in „Logenmuseen“ oder „Freimaurermuseen“ umgewandelt, in denen sich nationalsozialistische Ideologen daran machten, die Freimaurerei als Grundübel und Zersetzer des deutschen Volkes darzustellen.

Kommunismus

In den Ländern des Ostblocks war die Freimaurerei zur Zeit des Kalten Krieges verboten, da man sie dort als bourgeoise, konservativ und damit der Arbeiterbewegung hinderlich empfand.

Eine Ausnahme hierbei macht allerdings Kuba.



Andere diskrete Gesellschaften

Das Verhältnis der Freimaurer zu anderen, meist freimaurerähnlichen, Gesellschafen, wie etwa Rosenkreuzern (AMORC), Orientalischen Templern oder dem Golden Dawn ist weitesgehend von Tolleranz geprägt.

Doppelmitgliedschaften sind möglich und z.T. nehmen einige dieser Gesellschaften auch in anspruch das wahre Geheimnis der Freimaurerei zu kennen.

In Deutschland findet man solche Gesellschaften oft auch in den Logenhäusern der Freimaurer wieder.

Verschwörungen

Die Geheimhaltung über das was in der Loge passiert, das Stillschweigen über die Rituale und die unbekannte Symbolik lassen viel Raum für Spekulationen um die Freimaurer.

Aus Ihnen leitet sich zumeist der Vorwurf ab, es handle sich bei der Freimaurerei um Geheimbünde. Freimaurer widersprechen dem meist: Logen sind eingetragene Vereine, stehen im Telefonbuch, haben Internetseiten und veranstalten Gästeabende, was doch sehr untypisch für einen Geheimbund sei, der doch meist darauf abzielt, dass man nicht von seiner Existenz erführe.

Man Unterstellt den Freimaurern sie würden (eventuell als Teil der Illuminaten-Verschwörung) gezielt Regierungen unterwandern, Weltkriege provozieren, Medien steuern, und als Ziel nicht anderes als die NWO nach dem globalen Umsturz durch die Weltkriege haben. Politiker können ohne Logenmitgliedschaft angeblich nicht zu Amt und Würden kommen.

Auch im kleinen Rahmen werden sie verdächtigt bewusst Netzwerken und der Günstlingswirtschaft zu dienen.

Illuminatenorden

Ein Ursprung vieler Verschwörungstheorien um die Freimaurer bildet der Illuminatenorden

Adam Weishaupt, welcher Anfangs von der Freimaurerei sehr fasziniert war, erkannte welches Potenzial dahinter steckte, aber muss auch feststellen:

"Die Grade der Freimaurerei sind sogar öffentlich gedruckt; was kann eine geheime Gesellschaft wirken, welche so wenig Geheimnis hat, dass ihre ganz innere Verfassung der übrigen Welt bekannt ist?" Pythagoras oder Betrachtungen über die geheime Welt- und Regierungskunst: Von den Absichten der ersten Stifter geheimer Verbindungen

Aus diesem Anlass gründe er, noch bevor er den Freimaurern beitrat, den Illuminatenorden. Um Anhänger zu gewinnen infiltrierten die Illuminaten später Freimaurerlogen und entwickelten ein eigenes Hochgradsystem.

Doch 1785 wurde der Orden öffentlich und in Bayern verboten. Trotz dessen das der Orden zerfiel blühten die Spekulationen und Befürchtungen, dass er im Geheimen im Kleid der Freimaurerei weiterexistieren und diese mit seinem Gedankengut vergiften würde. So wurde dem Orden sogar unterstellt über die Freimaurerei die Französische Revolution entfacht zu haben.

Taxil-Schwindel

Der Taxil-Schwindel trug sich in den Jahren 1885 bis 1897 zu.

Léo Taxil (sein eigentlicher Name war Marie Joseph Gabriel Antoine Jogand-Pagès) war ein Atheist und Gegner der Kirche, der nach drei Besuchen in einer Freimaurerloge wegen unsauberer Geschäfte ausschlossen wurde.

Um sich an beiden, der Kirche und der Freimaurerei zu rächen, gab er sich als geläuterter Christ aus der die katholische Kirche über die satanische Freimaurerei aufklären wollte. In den Reihen der katholischen Christen, die ohnehin das Böse selbst in der Freimaurerei vermuteten fiel dies auf fruchtbaren Boden.

Er veröffentlichte mehrere „Enthüllungs“-Bücher, in den er behauptete das die Freimaurer Baphomet anbeten würden und man es in der geheimsten Palladium Freimaurerei mit Dämonen, beispielsweise in der Gestalt von Klavier spielenden Krokodilen, zu tun hätte.

Auf dem Höhepunkt dieser Verleumdungkampagne, die nur zu bereitwillig von Papst Leo XIII. und der Kirche geglaubt wurde, enthüllte Taxil das es sich bei allem um einen profitablen Schwindel handelte.

Propaganda Due

Ein Fall der in der nahen Vergangenheit für Aufsehen gesorgt hat ist, der der Propaganda Due (P2) in Italien.

Die P2-Loge hatte gezielt ein Netzwerk aus Führungspersonen der Wirtschaft, des Militärs, der Politik, der Mafia und der Geheimdienste zusammengestellt und arbeitete mit dem illegalen Gladio-Netzwerk zusammen. Neben der persönlichen Bereicherung der Mitglieder über kriminelle Geschäfte diente das Netzwerk unterdrücken der Kommunisten im Land und soll sogar Vorbereitungen für einen Faschistischen Putsches Gedient haben, für den Fall das die kommunistische Partei durch Wahlen an die Macht kommt.

Die Propaganda Due war durch den Grande Oriente d’Italia anerkannt, welcher wiederum durch die United Grand Lodge of England ab 1972 als Regulär anerkannt wurde. 1974 beschloss der Grande Oriente d’Italia die Propaganda Due abzuerkennen, was 1976 wirksam wurde. Im Zuge der Affäre um die Propaganda Due zog auch die United Grand Lodge of England ihre Anerkennung für den Grande Oriente d’Italia zurück.

Wohlfahrtsorganisationen

Wohlfahrtsorganisationen wie der Lions oder Rotary Club (seltener der Round Table) werden von einigen Verschwörungstheoretiker entweder als quasi-freimaurerisch und gänzlich als Freimaurer-Deckorganisation betrachtet.

Tatsächlich war der Gründer des Lions-Club, [[Melvin Jones], Freimaurer. Auch beim Rotary Club bestanden die Gründer aus Freimaurern und man gibt, wenn auch mehr hinter vorgehaltener Hand wegen der daraus begründeten Denunziationen, zu das viele Rotarier gleichzeitig Freimaurer seien. Dies wurde den Rotariern im Dritten Reich sowie beim Verhältnis mit der katholischen Kirche zum Verhängnis.

Dennoch berufen sich weder Rotarier noch Lions auf die Freimaurerei, weshalb Überschneidungen in den Mitgliedern vermutlich eher auf die gleichgearteten Interessen (Moralische Vervollkommnung in der Freimaurerei und Wohltätigkeit bei Rotary/Lions Club) als auf eine Zusammenarbeit/Konspiration zurückgehen.

Ursprünge

Ein Grund für viele Spekulationen um die Freimaurer sind ihre dunklen Ursprünge.

Diverse Theorien führen die Freimaurer auf die Tempelritter zurück. Angeblich sollen sich einige Ordensritter zur Zeit ihrer Verfolgung in Schottland niedergelassen haben. Nachfahren dieser Ritter hätten das wissen um die Baukunst das die Templer einst aus dem Orient mitbrachten weitergegeben und in einigen Bauten, wie Rosslyn Chapel, verewigt. Diese Baummeister sollen angeblich Ursprung der Freimaurerei sein.

Albert Pike

Eine Gestahlt die oft als Kernfigur einer freimaurerischen Verschwörung genannt wird ist Albert Pike. Er fand schon Erwähnung während des Taxil-Schwindels. Er war „Souveränen Großmeister“ des Obersten Rates der „Südlichen Jurisdiktion des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus von Nordamerika“ und hat als solcher Schriften veröffentlich die immer wieder von Kritikern der Freimaurerei herangezogen werden.

Er soll angeblich im Briefwechsel mit Guiseppe Mazzini gestanden haben. Dieser Briefwechsel soll den Plan zur Erlange der Weltherrschaft mittels drei Weltkriegen enthalten.

Die geheime innere Loge

In vielen Theorien taucht die Vermutung auf das sich in der Freimaurerei selbst eine geheime Elite verbirgt die den Großteil der Freimaurer und Außenwelt täuscht (Falsifizierbarkeit)

Diese Elite soll sich aus den Freimaurern die Mächtigsten heraussuchen und für ihre Zwecke einbinden. Von mancher Seite wird diese Elite mit den Illuminaten identifiziert.

Als Beleg hierfür wird oft auf Adam Weishaupts und Albert Pikes Schriften verwiesen.

Diese Geheime innere Loge wir auch häufig als Schnittmenge der Freimaurer mit anderen politischen Organisationen betrachtet wie den Bilderbergern, dem Council on Foreign Relations und der Trilaterale Kommission.

Zu dieser Geheimen inneren Loge rechnen Verschwörungstheoretiker besonders Freimaurer in hohen Ämtern die negativ Aufgefallen sind, wie etwa Harry S. Truman der den Abwurf der Atombombe befahl oder Richard Graf Coudenhove-Kalergi, dem Begründer der Paneuropa-Union, wegen seiner rassischen Überlegungen.


Arbeiterbewegung

Nicht selten taucht die Behauptung auf das Karl Marx Freimaurer gewesen sei. Einige Theorien dichten die Geschichte sogar soweit um das Karl Marx gar nicht Urheber der Ideen des Sozialismus und Kommunismus gewesen sei, sondern Adam Weishaupt (welcher nicht selten in diesem Zusammenhang zufällig fälschlich zum Juden erklärt wird).

Auch Guiseppe Mazzini war ein Freimaurer.

Realsozialismus

Besonders aus den Werkzeugsymboliken heraus wird häufig eine Verbindung zwischen sozialistischen Staaten und Freimaurern vermutet. Dennoch sollte dies nicht darüber hinwegtäuschen das die Freimaurerei in diesen Ländern verboten war, bzw. ist.

Einige Verschwörungstheoretiker halten dies aber für eine Farce, da die Freimaurer angeblich in diesen Ländern an der Macht wären, bräuchten sie auch das Kleid der Loge nicht mehr. Des Weiteren ist es für eine Diktatur nur von Vorteil die Machtstruktur, die einen an die Spitze befördert hat, zu zerstören.

Einfluss auf die USA

Von vielen wird hervorgehoben welchen Einfluss die Freimaurer auf die USA hätten. Als Argument gilt hierbei oft die Menge, mit der Freimaurern unter den Präsidenten, Kongressabgeordneten oder ähnlich hohen Ämtern vertreten sind. Amerikanische Päsidenten schwören bei Amtseinführung angeblich auf die Bibel der „St. John's Lodge No. 1“(NY).

Folgende Präsidenten waren Freimaurer

  • George Washington
  • James Monroe
  • Andrew Jackson
  • James Polk
  • James Buchanan
  • Andrew Johnson
  • James Garfield
  • William McKinley (?)
  • Theodore Roosevelt
  • William Howard Taft
  • Warren G. Harding
  • Franklin D. Roosevelt
  • Harry S. Truman
  • Lyndon B. Johnson
  • Gerald R. Ford

geheime Symbole

Ein Gegenstand vieler Spekulationen sind geheime Zeichen die Freimaurer angeblich in der Öffentlichkeit platzieren, um anderen Freimaurern eine Botschaft zu übermitteln.

Häufig werden als geheime Zeichen scheinbare Abwandlungen des "Allsehenden Auges" betrachtet.

So ist z.B. auf dem Foto des Albert Pike etwas höher auf dieser Seite auf der Halskrause klar eine Dreieck mit der Zahl 33 zu erkennen.

Das Symbol findet sich in zahlreichen oft katholischen Kirchen wieder und wurde auch von Gnostikern, Theosophen und anderen Esoterikern verwendet. Auch der Begründer von Thelema Aleister Crowley verwendete das Zeichen.

Zum Teil reicht es aus das ein Logo dreieckig ist um den Verdacht zu erwecken es handle sich um freimaurerisch. Nicht selten mangelt es schon an den simpelsten Grundkenntnissen der Geometrie und Dreiecke werden als Pyramiden bezeichnet.

Pyramide

Die Pyramide auf dem Ein-Dollar-Schein, die das allsehende Auge enthält, wird oftmals als Zeichen der Verschwörung gesehen, auch wenn bis heute kein Nachweis vorliegt, dass das Symbol überhaupt mit der Freimaurerei zu tun hat.

Die Pyramide soll, so wird rumgedeutelt, auch die Hierarchie der NWO darstellen, die die geheime Verschwörung so jedem außenstehenden Wissenden unter die Nase reibt.

Auch die Stadt Karlsruhe soll mit diesem Zeichen als Grundriss angelegt worden sein und das noch bevor die UGLoE gegründet wurde.